Im Jahre 1996 brachte The Cure das Studio-Album „Wild Mood Swings“ heraus. Es ist mittlerweile schon das Zehnte. Während dieser Zeit wechselten die Musiker hinter ihren Instrumenten. Neu an Bord war Schlagzeuger Jason Cooper. Hingegen verließen Porl Thompson und Boris Williams die Band. „Wild Mood Swings“ fängt diese einzigartige Stimmung ein und hält sie auf 14 unterschiedlichen Songs fest. Nicht umsonst sagt Frontmann Robert Smith bei einem Interview: „it’s one of my top five favourite Cure albums“.*
Eins der großen Konzerteröffnungslieder. Immer mehr wollen. Größer, schneller, besser und am Ende bleibt doch nicht mehr Zeit, um das Leben mit genug Leben zu füllen.
Im Club America zählen keine Wahrheiten. We accept all major lies.. Du erhältst Eintritt in den Club der glänzenden Oberflächen, Roberts Stimme trieft ironisch, Gitarren zerren herum und keiner hört dem anderen zu. Das alte Spiel. Manchmal funktioniert es.
Wenn dir alles zu viel geworden ist, wenn du all die Lügen satt hast, all das, was du sein sollst, damit du in die Welt passt, wie die anderen sie denken, wenn du nicht mehr fühlen magst, was von dir zu fühlen erwartet wird. Robert erzählt davon in „This is a lie“.
The Cure versteigen sich in erotische Träume, so smooth.
Eine Geschichte von Schwärmerei, flirrender Verliebtheit und Enttäuschung. Just the same old story. Aber so unwiderstehlich süß. Verlier dich einfach in Strange attraction, weil du nie weißt, was passieren wird.
Sommer, Sonne, im Park, am Strand - The Cure goes Summerpartyfunlovesong!
Der Moment, dieser eine Moment, in dem du siehst, wie ein Stern fällt, nur für dich allein, den vergisst du nie mehr. Und um dich herum dreht sich die Welt einfach weiter. Bittersweet.
Wenn du The Cure liebst, dann hasst du Oberflächlichkeit. Und The Cure hassen Oberflächlichkeit. So we laugh at all the stupid jokes.
Klare Ansage: Geh los und mach was! Sonst verpasst du das Leben. Das wussten wir schon, aber manchmal muß Robert uns daran erinnern. „Verschwende deine Jugend“ - cure style.
Manchmal hast du das Gefühl, es geht nicht mehr weiter. Oder es geht jemandem, den du kennst, so. Worn out and empty and all alone..
Ist es ein schlechter Traum? Warum wache ich denn nur nicht auf? Sage mir doch was ich verpasst habe! Ich will zurück, zurück zu den Dingen die ich geliebt habe. Doch ich bin mir nicht sicher…
Hörst du, wie gepresst Robert klingt? Gefangen. Trapped. Irgendwas fühlt sich nicht mehr gut an, schreit nach Befreiung, all fucked up am Ende einer Liebe.
Eines der traurigsten, romantischsten, nostalgischsten, bittersüßesten Lieder von The Cure. Wenn nicht das. Eines der Lieder, die The Cure zu dem machen, was sie sind. Trost, Heilung, Sicherheit. Für die traurigsten und die wunderbarsten Momente des Lebens.
Dinge verändern sich. Menschen auch. Irgendwann verstehst du vielleicht, warum es so sein musste. Davon erzählt Bare.
* Interview mit Robert Smith am 28. September 2007 (http://imaginaryboys.altervista.org/english/cure/articles/youasked.htm)
Foto: Cover Wild Mood Swings